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Das Standesamt
Seibicke – Die beliebtesten Vornamen des Jahres 1999
Jahr, Seite 2000, 257
Titel Die beliebtesten Vornamen des Jahres 1999
Autor 
Wilfried Seibicke, Dr., Heidelberg
Die beliebtesten Vornamen des Jahres 1999
Von Dr. Wilfried Seibicke, Heidelberg*
Dank der Hilfe der Standesämter, die auf unsere Umfrage geantwortet haben, und der tatkräftigen Unterstützung von Klaudia Metzner und Dr. Burkhard Renz vom Verlag für Standesamtswesen (Frankfurt am Main), Gabriele Rodríguez von der Leipziger Vornamenberatungsstelle und Dr. Lutz Jacob (Leipzig) ist wieder eine Übersicht zustande gekommen, die die Entwicklung der Vornamengebung in der Bundesrepublik Deutschland im vergangenen Jahr – wenn auch nicht statistisch repräsentativ im strengen Wortsinne – erkennen lässt. Beteiligt haben sich insgesamt 93 Standesämter, davon 63 aus den alten und 30 aus den neuen Bundesländern, und es sind einige Großstädte darunter, die allein durch die große Zahl der Neugeborenen die Vornamenstatistik beherrschen. Für die neuen Bundesländer indes wäre zum Ausgleich noch die Beteiligung einiger Großstädte wie etwa Chemnitz, Frankfurt (Oder), Görlitz, Leipzig oder Zwickau zu wünschen.
Für 1999 sieht die Liste der beliebtesten Vornamen nun so aus1:
JungenMädchen
1. Lukas (1)1. Marie (5)
2. Alexander (2)2. Maria (1)
3. Maximilian (3)3. Sophie (4)
4. Leon (–)4. Anna, ‑e (3)
5. Tim (7) 5. Laura (6)
6. Daniel (4)6. Sarah (9)
7. Niklas (–)7. Julia (2)
8. Jan (8)8. Michelle (–)
9. Philipp (5)9. Lea (–)
10. Paul (–)10. Katharina (10)
Die Spitzenstellung von Lukas ist unangefochten, der Abstand zu den folgenden Namen wäre aber noch größer, wenn man die italienische Variante Luca hinzunähme, denn diese steht bereits auf Platz 18. Italienische Namen sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, zum Beispiel die Mädchennamen Chiara und Gina, aber einen so großen Aufschwung wie Luca hat bisher keiner genommen. Leon2, der sich in den letzten Jahren schon deutlich bemerkbar gemacht hatte, hat jetzt den Sprung in die Spitzengruppe geschafft, und Niklas ist wieder da, nachdem er im Vorjahr vorübergehend von Platz 8 (1997) auf Platz 11 abgesunken war. Überraschend ist Paul auf Platz 10. 1998 war dieser Name in den alten Bundesländern noch ziemlich selten, nur in den neuen stand er bereits auf Platz 1. Offensichtlich hat hier ein Austausch von Ost nach West stattgefunden, und zwar vor allem in Norddeutschland, denn hier kommt Paul in den Städtelisten3 am ehesten auf einen der ersten zehn Plätze. Verloren haben Florian, Felix und Jonas; allerdings ist Jonas nur um einen Platz abgerutscht (er steht nunmehr auf Rang 11) und Florian um drei Plätze (jetzt auf 12). Wenn man berücksichtigt, dass der Vorname Alexander nur deshalb so weit vorn liegt, weil er gern als zweiter vergeben wird, dann gehört Jonas also noch zu den Namenlieblingen des Jahres 1999. Alles in allem lässt sich eine Neigung zu kurzen, d.h. zu ein- oder zweisilbigen Namen feststellen.
Unter den Mädchennamen sind ebenfalls einige, die ihre vordere Position allein oder in erster Linie dem Umstand verdanken, dass sie gern als Zweitvornamen vergeben werden: Maria, Marie, Anna/Anne und Katharina. Das ist schon fast die Hälfte der Spitzengruppe. Lassen wir sie beiseite, dann erscheinen Lisa und Vanessa, die zur Zeit die Ränge 12 und 13 einnehmen, wieder unter den zehn beliebtesten Vornamen, außerdem rücken Lena (sonst Platz 11) und Johanna (sonst Platz 14) auf. Am meisten zugelegt jedoch haben Michelle und Lea. Mit Michelle ist wiederum ein Name aufgestiegen, der zuerst in den neuen Bundesländern an Beliebtheit gewonnen hatte; dort lag er nämlich 1997 bereits auf dem 7. und 1998 auf dem 5. Platz.
 
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Unter den neu auftauchenden und sich allmählich modisch ausbreitenden Vornamen ist einer, der gut zu den »altmodischen« Namen Paul und Max passt, die um 1900 beliebt waren, nämlich Emil, und ihm zur Seite steht bei den Mädchen der Name Emma. Zu Emil gehört natürlich die Emilia/Emilie, und auch dieser Name ist wieder im Kommen, häufig in den englischen Formen Emily und – im Deutschen nicht zu empfehlen – Emely. Daneben haben sich Celina, ‑e, auch französisch Céline, und die Variante Selina, ‑e weiter ausgebreitet. Eindringlich gewarnt sei aber vor den Schreibweisen Selin und Celin. Es gibt zwar im Türkischen Selin als weiblichen Vornamen, aber für Kinder mit deutscher Staatsangehörigkeit sollte diese Form nicht verwendet werden, weil sie den falschen Eindruck eines französischen männlichen Namens erweckt.
Die Aufteilung der Gesamtnamenliste nach alten und neuen Bundesländern4 zeigt erneut deutliche Unterschiede:
Alte BundesländerNeue Bundesländer
JungenJungen
1. Alexander (2)1. Lukas (2)
2. Maximilian (3)2. Paul (1)
3. Paul (–)3. Erik (4)
4. Lukas (1)4. Maximilian (5)
5. Michael (6)5. Florian (3)
6. David (–)6. Max (6)
7. Leon (–)7. Alexander (9)
8. Daniel (4)8. Tim (8)
9. Jan (5)9. Leon (–)
10. Niklas (–)10. Tom (7)
MädchenMädchen
1. Marie (4)1. Marie (1)
2. Maria (1)2. Sophie (2)
3. Sophie (6)3. Michelle (5)
4. Anna, ‑e (3)4. Maria (1)
5. Laura (5)5. Laura (7)
6. Katharina (7)6. Sarah (10)
7. Julia (2)7. Lisa (3)
8. Lea (–)8. Anna, ‑e (4)
9. Sarah (8)9. Vanessa (6)
10. Lena (9)10. Lea (–)
Bei den Jungen sind fünf Namen in beiden Listen vertreten: Alexander, Leon, Lukas, Maximilian und Paul. Von ihnen ist Leon anscheinend von West nach Ost weitergegeben worden, während Paul, wie schon erwähnt, den umgekehrten Weg gegangen ist. Kennzeichnend für die neuen Bundesländer sind die Kurznamen Eric/Erik, Max, Tim und Tom sowie Florian, doch letzterer ist wohl eher ein »Import« aus dem Westen, wie ein Vergleich mit den Beliebtheitslisten der 1980er und frühen 1990er Jahre zeigt. Steil aufgestiegen ist im Westen David (oder ist uns sein langsames Kommen verborgen geblieben?), Jonas lag bereits 1998 auf Platz 10 und Niklas schon einmal 1997 auf Platz 7. Jan taucht bereits seit längerer Zeit immer wieder unter den ersten zehn Vornamen auf. In den Städtelisten fällt auf, dass Kevin noch am stärksten in den neuen Bundesländern vertreten ist und der englische Jungenname Justin (sprich »dschastin «) sich großer Beliebtheit erfreut. (Auch die weibliche Form Justine, die sich in der Aussprache nur durch ein längeres i unterscheidet, findet im Osten Anklang.)
Unter den Mädchennamen gibt es eine größere Übereinstimmung. Sieben Namen sind beiden Listen gemeinsam, wenn auch die Reihenfolge ein wenig abweicht: Anna, ‑e, Laura, Lea, Maria, Marie, Sarah und Sophie. Lisa und Vanessa im Osten und Julia und Katharina im Westen sind Namen, die bereits seit einigen Jahren im Schwange sind. Vielleicht ist Katharina nur deshalb im Westen häufiger vertreten, weil die Zahl der Kinder, die nur einen Namen bekommen, in den neuen Bundesländern höher ist als die in den alten Ländern (s. unten). Fasste man Maria und Marie als einen Namen zusammen, dann käme auf den 10. Platz im Westen die Lena, die 1998 den 9. Platz erreicht hatte, und im Osten – und das ist neu! – die L(o)uisa/-e. Wir dürfen gespannt sein, ob Luise sich im laufenden Jahr 2000 weiter nach Westen ausbreiten wird. Für Michelle kann man nämlich von 1998 auf 1999 die gleiche Verbreitungsrichtung feststellen. Es gibt also einen gegenseitigen Austausch, und dass daneben regionale Besonderheiten bestehen, das gilt ja auch für eine Gegenüberstellung von Nord und Süd. Zwar kommt beispielsweise Finn/Fynn vereinzelt jetzt auch schon im Süden vor, aber sein Hauptverbreitungsgebiet ist natürlich Norddeutschland, vor allem Schleswig-Holstein; dagegen findet man Simon eher in Städtelisten aus Süddeutschland.
In diesem Zusammenhang bietet es sich an, einen kurzen Blick auf das Nachbarland Österreich zu werfen. Nach Angaben des Österreichischen Statistischen Zentralamtes waren die beliebtesten Vornamen 1998 bei den Jungen Lukas, Michael, Florian, Philipp, Alexander, Daniel, Stefan, Dominik, Thomas, Manuel und bei den Mädchen Julia, Lisa, Anna, Katharina, Sarah, Laura, Christina, Viktoria, Stefanie, Vanessa. Verglichen mit der deutschen Hitliste von 1998 gibt es (durch Schrägdruck hervorgehoben) fünf gemeinsame Vornamen bei den Jungen und sieben bei den Mädchen.
Wenn man sich mit den Veränderungen in der Vornamengebung beschäftigt, stellt sich immer wieder die Frage, wie es dazu kommt, dass die Eltern heute diese, morgen jene Namen bevorzugen. Eine befriedigende Antwort darauf gibt es nicht und wird es auch in absehbarer Zeit nicht geben. Damit wir wenigstens etwas über die Beweggründe der Eltern bei der Namenwahl erfahren, hat die Meinungsforschungs-Gesellschaft FORSA im vorigen Jahr eine Umfrage veranstaltet5. Ich zitiere aus der Pressemeldung, die im November 1999 herausgegeben wurde:
»Maßgebend war und ist heute für zwei Drittel der Eltern, ob ihnen ein Name gut gefällt. An zweiter Stelle wird die Namenerteilung ›nach jemand aus der Familie‹ (17 %) und an dritter ›nach jemand aus dem Freundeskreis‹ (14 %) genannt. Das Vornamenbuch ist für 13 % der Eltern ausschlaggebend. Nur 5 % der Kinder heißen nach einem bekannten Künstler oder Politiker. Lediglich 4 % der Kinder erhalten ihren Namen aus religiösen Gründen, wobei es keinen nennenswerten Unterschied zwischen evangelischen und katholischen Eltern gibt. – Bei all dem gibt es regionale Unterschiede: So war die Orientierung an der Familie für 19 % der westdeutschen Eltern ausschlaggebend, aber nur für
 
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9 % der ostdeutschen. Religiösen Erwägungen folgten im Westen 5 % und im Osten 2 % der Eltern. – Auch die Zeit hat zu manchen Veränderungen geführt. Besonders auffallend ist, dass die Vornamen der heute über 41 Jahre alten ›Kinder‹ nur zu 6 % aus einem Vornamenbuch ausgewählt wurden, während dies in den letzten beiden Jahrzehnten bei etwa 20 % der Fall war. Dies zeigt eine Entwicklung zur bewusst individuellen, aber informierten Entscheidung der Eltern. Die Namenerteilung nach ›Vorbildern‹, also nach Künstlern oder Politikern, hat sich in der Beobachtungszeit mehr als verdoppelt, nämlich von 3 % in den fünfziger Jahren auf 8 % im letzten Jahrzehnt. Man wird davon ausgehen können, dass dabei die Künstler eine weitaus größere Rolle als Namenpaten spielen als Politiker. – Erfragt wurden die Beweggründe der Eltern für die Entscheidung. Diese stimmen nicht immer mit der Herkunft und dem objektiven, etwa religiösen Zusammenhang eines gewählten Namens überein. So werden Stefan, Markus, Sara usw. häufig ohne jede religiöse Motivation und nur darum gewählt, weil sie einer jeweils modernen Strömung entsprechen und darum den Eltern gefallen.«
Die Beobachtung, dass die durchschnittliche Anzahl der Vornamen für ein Kind nicht überall gleich ist, ist nicht neu6. Je weiter man nach Süden kommt, desto häufiger sind zwei und drei Vornamen, und je weiter man nach Norden geht, desto seltener werden die Kinder mit mehr als einem Vornamen. Auch in den neuen Bundesländern (NBL) ist die Neigung zum Einzelvornamen stärker als in den alten (ABL). Eine Auszählung ausgewählter Standesamtsmeldungen ergibt für 1999 folgende Verteilung in Prozenten7:
JungenMädchen
ABLNBLABLNBL
1 Vorname:51625365
2 Vornamen:41,5334031
3 und mehr Vornamen:7,5574
Es folgen schließlich die Namenlisten einzelner Orte in West und Ost jeweils von Nord nach Süd8:
Alte Bundesländer
Kiel
Jungen: 1. Niklas (7), 2. Jan (1), 3. Tim (4), 4. Jonas (7), 5. Maximilian (–), 6. Finn (3), 7. Leon (–), 8. Lukas (2), 9. Philipp (5), 10.–12. Alexander (–)/Lasse (–)/Tobias (10)
Mädchen: 1. Lena (3), 2. Lea (2), 3. Sophie/Sophia (5), 4. Hannah (9), 5. Johanna/Johanne (–), 6. (ausnahmsweise zusammengefasst) Maria/Marie (3), 7. Katharina (–), 8. Sarah (9). 9.–11. Alina (–)/Celina (–)/Jana (–)
Hamburg (Barmbek/Uhlenhorst)
Jungen: 1. Alexander, 2. Paul, 3. Felix, 4. Niklas, 5. Lukas, 6. Leon, 7. Jonas, 8. Jan, 9. Maximilian, 10. David
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Katharina, 4. Sarah, 5. Laura, 6. Maria, 7. Lena, 8./9. Antonia/Julia, 10. Anna
Bremen/Mitte
Jungen: 1. Alexander, 2. Leon, 3. Niklas, 4. Maximilian, 5. Daniel, 6. Jan, 7. Tim, 9./10. Lukas/Sebastian
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Michelle, 4. Lea, 5. Sarah, 6./7. Celina, ‑e/Lena, 8./9. Julia/Laura, 10. Alina
Hannover
Jungen: 1. Jan, 2. Leon, 3. Alexander, 4. Niklas, 5. Daniel, 6. Maximilian, 7. Jonas, 8. Paul, 9. Lukas, 10.–12. Luca/Philipp/Tim
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Laura, 4. Julia, 5./6. Anna/Lea, 7./8. Lena/Sarah, 9. Maria, 10. Michelle
Osnabrück
Jungen: 1. Alexander, 2. Dennis, 3. Felix, 4. Marcel, 5. Christian, 6./7. Dominik/Jan, 8./9. Sebastian/Tobias, 10. Florian
Mädchen: 1. Julia, 2. Marie, 3.–5. Anna/Katharina/Lisa, 6. Jana, 7. Kristin, 8./9. Laura/Sarah, 10. Lena
Kassel
Jungen: 1. Lukas, 2. Leon, 3. Niklas, 4. Jonas, 5. Maximilian, 6. Jan, 7./8. Alexander/Daniel, 9./10. David/Tim
Mädchen: 1. Laura, 2. Marie, 3. Lea, 4. Lena, 5./6. Julia/Sophie, 7. Sarah, 8. Vanessa, 9. Maria, 10./11. Anna/Leonie
Düsseldorf
Jungen: 1. Alexander, 2. Leon, 3. Jan, 4. Maximilian, 5. Lukas, 6. Fabian, 7. Philipp, 8. Christian, 9. Paul, 10. Daniel
Mädchen: 1. Maria, 2. Marie, 3. Sophie, 4. Anna, 5. Katharina, 6. Laura, 7. Julia, 8. Celina, ‑e, 9./10. Lisa/Michelle
Frankfurt am Main
Jungen: 1. Alexander, 2. Maximilian, 3. Paul, 4. Jan, 5. Felix, 6./7. Daniel/Lukas, 8. Leon, 9. David, 10. Philipp
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Maria, 4. Katharina, 5. Anna, 6. Laura, 7. Julia, 8. Lea, 9. Sarah, 10. Michelle
Schweinfurt
Jungen: 1. Michael (1), 2. Lukas (2), 3. Maximilian (10), 4. Simon (–), 5.–7. Christian (–)/Leon (–)/Marcel (–), 8.–10. Daniel (8)/Felix (5)/Nico (–)
Mädchen: 1. Lea (–), 2. Maria (1), 3. Laura (3), 4. Julia (4), 5./6. Anna (2)/Lena (–), 7. Sophia (6), 8. Sarah (10), 9. Lisa (5), 10. Selina
Saarbrücken I
Jungen: 1. Alexander, 2. Lukas, 3. Niklas, 4. Maximilian, 5.–9. David/ Matthias/Nico/Philipp/Tim, 10./11. Justin/Michael
Mädchen: 1. Marie, 2. Michelle, 3. Sophie, 4. Laura, 5. Lea, 6. Anna, 7./8. Julia/Katharina, 9.–11. Lisa/Maria/Selina
Karlsruhe
Jungen: 1. Alexander, 2. Luca, 3. David, 4./5. Daniel/Maximilian, 6. Leon, 7. Marcel, 8. Philipp, 9. Lukas, 10./11. Pascal/Tim
Mädchen: 1. Maria, 2. Laura, 3. Katharina, 4. Anna, 5./6. Marie/Sophie, 7. Michelle, 8. Sarah, 9. Vanessa, 10. Lena
Regensburg
Jungen: 1. Michael, 2. Maximilian, 3. Johannes, 4. Lukas, 5. Alexander, 6. Thomas, 7. Sebastian, 8. Andreas, 9. Daniel, 10. Florian
Mädchen: 1. Maria, 2. Anna, 3. Laura, 4./5. Franziska/Katharina, 6. Sophie, 7./8. Julia/Lena, 9. Sarah, 10. Elisabeth
Stuttgart
Jungen: 1. Alexander, 2. Lukas, 3. Maximilian, 4. Tim, 5. Paul, 6. Fabian, 7. David, 8. Philipp, 9. Dominik, 10. Luca
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Laura, 4. Maria, 5. Julia, 6. Katharina, 7. Anna, 8. Sarah, 9. Lisa, 10. Lara
Augsburg
Jungen: 1. Maximilian (1), 2. Alexander (3), 3. Michael (2), 4. Daniel (4), 5. Lukas (7), 6. Tobias (5), 7. Johannes (–), 8. Julian (–), 9./10. Florian (8)/Simon (6)
Mädchen: 1. Maria (1), 2. Julia (2), 3. Franziska (5), 4. Anna (3), 5.–7. Laura (7)/Marie (6)/Sarah (–), 8. Katharina (4), 9. Michelle (–), 10. Sophie (–)
München
Jungen: 1. Alexander, 2. Lukas, 3. Maximilian, 4. Tim, 5. Paul, 6. Fabian, 7. David, 8. Philipp, 9. Dominik, 10. Luca
Mädchen: 1. Marie, 2. Sophie, 3. Laura, 4. Maria, 5. Julia, 6. Katharina, 7. Anna, 8. Sarah, 9. Lisa, 10. Lara
Freiburg im Breisgau
Jungen: 1. Lukas (1), 2. Julian (–), 3. Niklas (4), 4. Maximilian (8), 5. David (7), 6. Jonas (–), 7. Tim (–), 8./9. Fabian (–)/Moritz (–), 10. Luca (–)
Mädchen: 1. Anna, ‑e (2), 2. Lisa (7), 3./4. Laura (9)/Sarah (4), 5. Julia (9), 6. Lena (–), 7. Celina, ‑e (–), 8. Sophia (7), 9./10. Lea (–)/ Leonie (–)
Neue Bundesländer
Rostock
Jungen: 1. Erik, 2. Lukas, 3. Paul, 4. Max, 5. Tom, 6. Tim, 7. Maximilian, 8. Florian, 9. Leon, 10. Alexander
Mädchen: 1. Sophie, 2. Marie, 3. Anna, ‑e, 4. Michelle, 5. Lea, 6. Sarah, 7./8. Laura/Lena, 9. Maria, 10. Vanessa
Berlin-Lichtenberg
Jungen: 1. Erik, 2. Lukas, 3. Paul, 4. Kevin, 5. Maximilian, 6./7. Leon/Pascal, 8. Tobias, 9. Justin, 10. (Mehrfach besetzt)
Mädchen: 1. Michelle, 2. Sophie, 3. Laura, 4./5. Maria/Marie, 6.–8. Julia/Sarah/Vanessa, 9. Jessica, 10./11. Jennifer/Josephine
Brandenburg
Jungen: 1./2. Florian (2)/Philipp (–), 3./4. Alexander (–)/Kevin (–), 5.–8. Justin (–)/Leon (–)/Lukas (5)/Martin (–), 9./10. Johannes (–)/ Niklas (–)
Mädchen: 1./2. Sarah (–)/Sophie (2), 3. Jessica (–), 4. Jasmin (–), 5.–7. Jennifer (–)/Lisa (3)/Michelle (–), 8.–11. Celine (–)/Franziska (–)/Josephine (–)/Julia (9)
Magdeburg
Jungen: 1. Lukas, 2. Erik, 3. Florian, 4. Max, 5. Alexander, 6. Justin, 7. Maximilian, 8./9. Philipp/Tim, 10. Paul
Mädchen: 1. Sophie, 2. Marie, 3. Michelle, 4. Laura, 5. Lisa, 6. Sarah, 7./8. Lea/Vanessa, 9. Anna, 10. Julia
Cottbus
Jungen: 1. Paul (1), 2./3. Max (2)/Philipp (4), 4./5. Erik (9)/Jonas (–), 6. Johannes (–), 7. Lukas (–), 8./9. Alexander (6)/Tim (6), 10. Felix (–)
Mädchen: 1./2. Michelle (5)/Sophie (2), 3. Maria (1), 4. Laura (5), 5./6. Anne, ‑a (8)/Julia (–), 7./8. Jessica (2)/Marie (1), 9. Jasmin (2), 10.–12. Lea (–)/Lisa (5)/Sarah (–)
Halle an der Saale
Jungen: 1. Lukas, 2. Florian, 3. Maximilian, 4. Paul, 5./6. Erik/Philipp, 7. Alexander, 8. Kevin, 9. Tim, 10. Felix
Mädchen: 1. Sophie, 2./3. Marie/Michelle, 4. Jasmin, 5./6. Laura/ Maria, 7. Jessica, 8. Sarah, 9./10. Anna/Lea
Dresden
Jungen: 1. Paul (2), 2. Max (6), 3. Maximilian (–), 4. Tom (1), 5. Alexander (8), 6. Felix (9), 7. Sebastian (–), 8. Anton (–), 9. Florian (4), 10. Tim (7)
Mädchen: 1. Sophie (5), 2. Maria (1), 3. Anna (3), 4. Marie (1), 5. Laura (6), 6. Johanna (–), 7. Michelle (8), 8. Lisa (2), 9. Sarah (9), 10. Vanessa (–)
Freiberg
Jungen: 1. Lukas, 2. Max, 3./4. Dominik/Jonas, 5./6. Kevin/Maximilian, 7.–10. Alexander/Felix/Michael/Robin
Mädchen: 1./2. Maria/Sophie, 3. Vanessa, 4. – 10. Celine/Jenny/Jessica/ Laura/Lea/Lisa/Michelle
Weimar
Jungen: 1. Maximilian (1), 2. Lukas (2), 3. Alexander (5), 4. Paul (6), 5. Erik (10), 6. Niklas (–), 7. Johannes (–), 8. Philipp (3), 9. Fabian (–), 10.–13. Felix (–)/Leon (–)/Max (–)/Tim (6)
Mädchen: 1. Maria (7), 2. Marie (3), 3. Sophie (1), 4. Luisa, ‑e (5), 5. Michelle (–), 6. Anna, ‑e (2), 7. Sarah (5), 8. Lisa (–), 9. Johanna (–), 10./11. Laura (7)/Jessica (–)
Gera
Jungen: 1. Lukas (1), 2. Erik (5), 3. Max (4), 4. Florian (2), 5. Paul (2), 6. Jonas (–), 7./8. Leon (–)/Maximilian (5), 9./10. Kevin (–)/Thomas (–)
Mädchen: 1. Michelle (2), 2. Lisa (9), 3. – 5. Laura (6)/Maria (1)/Sophie (3), 6./7. Anna, ‑e (7)/Marie (1), 8. Julia (8), 9. Sarah (9), 10. Vanessa (3)
*
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung aus: Der Sprachdienst Heft 2/2000 S. 49ff.
1
Die hier und auch in den folgenden Aufstellungen in Klammern beigefügten Zahlen geben jeweils an, welchen Platz der Name unter den ersten zehn Vornamen des Vorjahres innehatte; steht stattdessen ein Strich, so war der Name 1998 nicht in der Spitzengruppe vertreten. Unterschiedliche Schreibweisen bei gleicher Aussprache sind zusammengefasst, dabei wird stets nur die häufigste Schreibung angeführt.
2
Auch französisch Léon und spanisch León.
3
Die Listen einzelner ausgewählter Orte siehe S. 259f.
4
Vgl. Anm. 1.
5
Im Auftrag des Wilfried-Seibicke-Instituts für Namenforschung. Befragt wurden über eintausend Väter oder Mütter anhand von zehn Vorgaben.
6
Siehe Der Sprachdienst 1993, S. 7, und Wilfried Seibicke, Vornamen, 2. Aufl., Frankfurt am Main 1991, S. 52ff.
7
Die Tabelle ersetzt diejenige, die in den bisherigen Vornamenjahresberichten auf der Grundlage der Wiesbadener Erhebungen geboten worden ist. Die entsprechenden Unterlagen des Standesamtes der hessischen Landeshauptstadt sind diesmal ausgeblieben.
8
Vgl. Anm. 1. Nicht wenige Orte sind erstmals in den Jahresbilanzen vertreten, deshalb fehlen hier bei den Namen die Vergleichsangaben.
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