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Das Standesamt
Köhn – Wiederannahme des Geburtsnamens einer österreichischen Staatsangehörigen durch Erklärung bei einem deutschen Standesamt; Wirksamkeit in Österreich
Jahr, Seite 2000, 24
Titel Wiederannahme des Geburtsnamens einer österreichischen Staatsangehörigen durch Erklärung bei einem deutschen Standesamt; Wirksamkeit in Österreich
FA-Nr. 
Autor 
Uwe Köhn, Standesbeamter, Bremen
Wiederannahme des Geburtsnamens einer österreichischen Staatsangehörigen durch Erklärung bei einem deutschen Standesamt; Wirksamkeit in Österreich
Eine österreichische Ehefrau und ihr deutscher Ehemann hatten bei der Eheschließung in Deutschland erklärt, nach deutschem Recht den Namen des Mannes führen zu wollen. Nach Auflösung der Ehe hat die Frau durch Erklärung gegenüber dem deutschen Standesamt in B. ihren Geburtsnamen wieder angenommen. Das zuständige österreichische Konsulat verlangte für die Eintragung der Namensänderung im Paß der geschiedenen Ehefrau eine zusätzliche Beurkundung der Erklärung beim Standesamt Wien-Innere Stadt. Darauf teilte das Standesamt Wien-Innere Stadt mit Schreiben vom 21. September 1999 folgendes mit:
»Nach neuester österreichischer Rechtsprechung ist eine Erklärung über die Wiederannahme des Geschlechtsnamens, die bei einem deutschen Standesamt abgegeben und in das Familienbuch der Erklärenden entsprechend eingetragen wurde, für den österreichischen Rechtsbereich voll rechtswirksam und gültig. Eine zusätzliche Beurkundung dieser Erklärung durch das Standesamt Wien-Innere Stadt ist in diesen Fällen ab sofort nicht mehr erforderlich. «
Uwe Köhn, Standesbeamter, Bremen
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