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Das Standesamt
Habermehl – Eheschließung eines Schweden mit Erstwohnsitz in Deutschland und einer Deutschen in Schweden
Jahr, Seite 2000, 182
Titel Eheschließung eines Schweden mit Erstwohnsitz in Deutschland und einer Deutschen in Schweden
FA-Nr. 
Autor 
Martin Habermehl, Standesbeamter, Mainz
Eheschließung eines Schweden mit Erstwohnsitz in Deutschland und einer Deutschen in Schweden
Im Verfahren zur Anlegung eines Familienbuchs für ein in Mainz lebendes deutsch/schwedisches Ehepaar wurde nur eine »INTYG Hindersprövning« als Nachweis der Eheschließung vorgelegt. Zu dieser Bescheinigung hat das schwedische Generalkonsulat in Hamburg mitgeteilt:
»... Das Generalkonsulat fertigt nach Prüfung eine Bescheinigung der Hindernisprüfung (INTYG Hindersprövning). Diese Bescheinigung besteht aus zwei Seiten ... Die zweite Seite ist eine Bescheinigung der Eheschließung und wird im unteren Feld von dem Standesbeamten (bei bürgerlicher Trauung) oder vom Pastor (bei kirchlicher Trauung) ausgefüllt, unterschrieben und gestempelt.
Seite eins bleibt bei dem Standesbeamten/Pastor. Seite zwei wird von ihm zusammen mit einer Namenserklärung der Eheleute an das schwedische Finanzamt in dem Ort, wo der schwedische Staatsbürger zuletzt gemeldet war, zwecks Registrierung weitergeleitet. Diese Behörde (Skatteförvaltningen) registriert die Eheschließung (die zweite Seite wird dort archiviert) und verschickt hierüber einen Registerauszug an die Eheleute.
Es ist zu empfehlen, dass dieser Registerauszug (vor der Übersetzung ins Deutsche) mit einer Apostille versehen wird. Das schwedische Außenministerium oder der Notarius Publicus stellen gegen Gebühr diese Apostille aus. Danach ist die Registrierung einer in Schweden geschlossenen Ehe in Deutschland vorzunehmen ...«
Martin Habermehl, Standesbeamter, Mainz
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