Aufnahme in Geburtsurkunde aufgrund DNA-Vergleichs

Malaysia

Der malaysische Federal Court hat einem Vater das Recht zugesprochen, in die Geburtsurkunde seines nichtehelichen Kindes aufgenommen zu werden, nachdem dieser die Vaterschaft mit einem DNA-Vergleich nachgewiesen hatte. Die zuständige Behörde hatte die Aufnahme zuvor unter Berufung auf den Births and Deaths Registration Act 1957 verweigert, da dieser die Zustimmung der Mutter verlange. Diese Auffassung wies das Gericht nun unter Hinweis darauf zurück, dass es die Aufgabe der Registrierungsbehörde sei, möglichst genaue und korrekte Informationen zu erfassen.