Kolumbien

Der kolumbianische Präsident hat das Gesetz 1997 vom 16.9.2019 ausgefertigt, das die Zuerkennung der Staatsangehörigkeit an in Kolumbien geborene Kinder von Venezolanern ermöglicht, die sich infolge der Krise in ihrem Heimatland dort aufhalten.
Aufgrund der Entschließung 8470 des Nationalen Zivilstandsregisters vom 5.8.2019, die am 20.8.2019 in Kraft getreten ist, können seit dem 19.8.2015 in Kolumbien geborene Kinder sich irregulär im Land aufhaltender Venezolaner die Staatsangehörigkeit erhalten.
Das Gesetz 1878 vom 9.1.2018 bringt einige Änderungen im Gesetzbuch der Kindheit und Jugend (Gesetz 1098 von 2006), die das Adoptionsverfahren betreffen.
Bei der im Juni von zahlreichen deutschen und internationalen Medien gemeldeten „ersten Ehe zwischen drei [männlichen] Partnern“, die vor einem Notar in Medellín geschlossen worden sei, handelt es sich nicht um eine Ehe.
Mit Urteil vom 28.4.2016 hat der kolumbianische Verfassungsgerichtshof gleichgeschlechtliche Ehen legalisiert.
Das Plenum des kolumbianischen Verfassungsgerichtshofs hat Anfang Dezember mit Sentencia C-071 entschieden, dass Art. 66 Abs 3 des Kinder- und Jugendgesetzbuchs (Ley 1096/2006) verfassungsgemäß ist.
Der kolumbianische Verfassungsgerichtshof hat mit Urteil vom 4.11.2015 entschieden, dass drei Vorschriften des Kinder- und Jugendgesetzbuchs, die die Adoption durch Paare regeln, die in faktischer Lebensgemeinschaft leben, verfassungskonform so auszulegen sind, dass sie, soweit dies im
Der kolumbianische Verfassungsgerichtshof hat am 18.2.2015 entschieden, dass gleichgeschlechtliche Partner nach der bestehenden Gesetzeslage nur dann ein Kind adoptieren können, wenn der andere Partner dessen biologischer Elternteil ist.
Das Übereinkommen vom 30.8.1961 zur Verminderung der Staatenlosigkeit ist für Guinea am 15.10.2014 in Kraft getreten.
Der Große Senat (Sala Plena) des kolumbianischen Verfassungsgerichtshofs hat am 28.8.2014 entschieden, dass die Adoption eines Kindes des Lebenspartners durch den anderen Partner diesem nicht allein deshalb verweigert werden darf, weil es sich um ein gleichgeschlechtliches Paar handelt.