ePR-Server

Hardwareanforderungen

Hardwareanforderungen

Der ePR-Server ist als Serversoftware unter JEE entwickelt worden und läuft auf einem JBoss Application Server.

Der ePR-Server sollte als hochverfügbares System im Rechenzentrum ausgelegt werden. Eine Redundanz sowohl der Application-Server als auch der Datenbestände ist empfehlenswert.

Application-Server

Grundsystemvoraussetzungen für den Betrieb des ePR-Servers ist ein dedizierter Rechner mit vier Prozessorkernen, etwa 8 GB RAM, mindestens 20 GB freien Festplattenspeicher und Gigabit-Netzwerkkarten. Beim Betrieb in einer virtualisierten Umgebung sind für die VM identische Ressourcen zu konfigurieren. Für den performanten Betrieb in einer virtualisierten Umgebung ist sicherzustellen, dass der Virtualisierungshost über ausreichende Ressourcen verfügt, und dass der VM für den Application-Server die erforderliche Priorität zugesichert wird.

Der ePR-Server kann wahlweise auf folgenden Windows / Linux Serverbetriebssystemen installiert werden:

  • Windows Server 2008 64 Bit
  • Windows Server 2012 64 Bit
  • SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 64 Bit
  • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.x 64 Bit


Die Server können als Single-Server oder als Multi-Server über Loadbalancing installiert werden.

Datenbankserver

Der ePR-Server unterstützt die Datenbankmanagementsysteme von Oracle (ab Version 10g R2) und Microsoft SQL-Server (ab Version 2008). Für die Hardwareanforderungen verweisen wir hier auf die Empfehlungen der Hersteller. Hierbei ist besonders das stetig anwachsende Datenvolumen zu berücksichtigen.

Die Personenstandsregister werden wahlweise in einer Datenbank (Oracle oder MS SQL-Server) oder über eines der empfohlenen Drittsysteme in einem anderen Speichersystem geführt.

Verbindungssicherheit

Für die sichere Kommunikation zwischen den Arbeitsplätzen im Standesamt und der Serversoftware im Rechenzentrum ist ein hochverfügbares, performantes VPN- oder Landesdatennetz erforderlich. Die Anforderungen des Datenschutzes an eine sichere Verbindung sind durch den Betreiber umzusetzen.

Dabei sieht die Architektur des Gesamtsystems vor, dass fast alle Softwarekomponenten im Rechenzentrum installiert werden. Der Mitarbeiter im Standesamt greift über einen Citrix-Client auf das im Rechenzentrum betriebene Fachverfahren zu.

Ausfallsicherheit

Der ausfallsichere Betrieb des ePR-Servers lässt sich über verschiedene Ansätze realisieren:

  • Über den Betrieb zweier parallel laufender Server mit vorgeschaltetem Loadbalancer (beispielsweise Windows NLB oder Apache mit mod_proxy/mod_jk);
  • über den Betrieb eines virtuell laufenden Servers mit mindestens zwei Virtualisierungshosts (VMware HA-Cluster und ähnliche).