7. August 2014
Wann wird nach der Eheschließung die Mitteilung 012020 und wann die Mitteilung 012021 zum Geburtseintrag des gemeinsamen Kindes verwendet?

012020 Wenn die Eltern eines gemeinsamen Kindes bei der Eheschließung keinen Ehenamen bestimmt haben, ändert sich an der Namensführung von Eltern und Kind nichts, versendet wird die Nachricht 012020, die im Bereich GH zur Eintragung eines Hinweises auf die Eheschließung der Eltern führt.

012021 Haben die Eltern eines gemeinsamen Kindes einen gemeinsamen Namen (Ehenamen) bestimmt, und hat das Kind das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet, kommt es mit dem Anlass >Erstreckung des Ehenamens der Eltern< zur Folgebeurkundung einer Namensänderung für das Kind und einen Elternteil oder, wenn das Kind den Namen bereits führt, zur Folgebeurkundung einer Namensänderung für einen Elternteil. Damit diese Folgebeurkundung im Bereich GT, mit der auch der Hinweis auf die Eheschließung berücksichtigt wird, vorgenommen werden kann, ist die Nachricht 012021 erforderlich.

Wenn das Kind das fünfte Lebensjahr überschritten hat, muss es sich der Namensänderung seiner Eltern anschließen, damit sie sich auf seinen Namen erstreckt. Das Standesamt, das in diesem Fall die Nachricht 012021 erhält, muss deshalb zuerst prüfen, ob eine solche Erklärung vorliegt. Anderenfalls trägt es nur den Hinweis auf die Eheschließung der Eltern ein.

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