3. Februar 2014
Warum kann bei der Nacherfassung eines Geburtseintrags der Hinweis auf die Auflösung der Ehe oder der Lebenspartnerschaft des Kindes nicht nacherfasst werden?

Nach § 69 Abs. 1 Satz 3 PStV werden Daten, die in den elektronischen Registern nicht vorgesehen sind, bei der Nacherfassung nicht übernommen. Nach der ab 1. November 2013 geltenden Fassung von § 27 Abs. 4 PStG wird auf die Auflösung der Ehe oder Lebenspartnerschaft des Kindes nicht mehr hingewiesen. Auch die §§ 58 Abs. 3 und 59 Abs. 3 PStV sehen eine Mitteilung an das Geburtsstandesamt der Ehegatten oder Lebenspartner nicht vor.

In der Anlage 1 PStV sind die Datenfelder 1590 bis 1595 zwar noch enthalten, für den Fall, dass in nachbeurkundeten oder nacherfassten Einträgen vor In-Kraft-Treten des Änderungsgesetztes diese Angaben gespeichert wurden. Für zukünftige Nacherfassungen gelten jedoch die oben genannten Vorschriften.

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