14. Dezember 2015
Warum können beim Eintragen eines Hinweises auf den Tod die Namen nicht mehr erfasst werden?

Bei der Eintragung des Hinweises auf den Tod im Geburtseintrag der verstorbenen Person ist zu unterscheiden zwischen dem Tod im Inland und im Ausland.

Beim Sterbefall im Inland erhält das Standesamt, das den Geburtseintrag der verstorbenen Person führt, die elektronische Mitteilung 014010, die es aus dem Posteingang in den Vorgang im Bereich GH übernimmt. Die Maske mit den Namen wird nicht aufgerufen, weil keine Mitteilungspflicht besteht. Wird der Eintrag auf Papier geführt, wird der Vorgang nur deshalb mit dem Fachverfahren bearbeitet, damit die Auswertung vollständig ist und eine Verfügung für die Sammelakte erstellt werden kann.

Handelt es sich um einen Sterbefall im Ausland, sind Mitteilungspflichten nach § 62 Abs. 1 PStV zu berücksichtigen. Für diese Aufgaben ist eine spezielle Maske mit den Namen der verstorbenen Person und der letzten Wohnanschrift vorgesehen, sofern diese bekannt sind.

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