30. April 2018
Warum werden bei elektronischen Mitteilungen so oft falsche Behördennummern angegeben?

Für die elektronische Datenübermittlung nach XPersonenstand sind zwei Standesamtsnummern zu unterscheiden: Die Nummer des empfangenden (aktiven) Standesamts und die Nummer des (eventuell verwalteten) Standesamts, dessen Eintrag betroffen ist.

Abb. 1

In der Vorgangsbearbeitung sind dafür zwei Stellen vorgesehen. Bei der Erhebung der Daten für die betroffene Person (hier der Mutter im Bereich GE) wird die Standesamtsnummer des Geburtsstandesamts in dem Feld Behördennr über die AutiSta Ortsbuch Integration gesucht. Da in diesem Beispiel das Standesamt zu einem bestimmten Zeitpunkt eine neue Nummer erhalten hat, muss bei der Übernahme aus dem Ortsbuchdialog geprüft werden, welches der vorgeschlagenen Standesämter den Geburtseintrag der 1990 geborenen Mutter führt.

Abb. 2

Bei der Suche nach der Anschrift des für die Fortführung zuständigen Standesamts wird in diesem Fall automatisch nur die jetzt richtige Standesamtsnummer angeboten.

Es empfiehlt sich, bei der Übernahme von Anschriften und Standesamtsnummern immer zu prüfen, ob das Ortsbuch mehr als einen Adressaten anbietet, nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch gleichnamigen Standesämtern.

Sind Mitteilungen bei einem falschen Standesamt angekommen, sollte der Absender konventionell benachrichtigt werden, damit er eine Korrektur vornehmen kann. Die Nachrichten können nicht zurückgesendet werden.

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