Gemeinschaftliche Testamente und die EU-Erbrechtsverordnung

Elisabeth Pünder
Schriften zum deutschen und ausländischen Familien- und Erbrecht, Band 21
Broschiert, 376 Seiten, 18.05.2018
54,90

Das gemeinschaftliche Testament wird als »Zankapfel des IPR« bezeichnet. Die Problematik um die kollisionsrechtliche Behandlung gemeinschaftlicher Testamente hat mit der Europäischen Erbrechtsverordnung eine neue Dimension erhalten.

Die Arbeit befasst sich zunächst mit dem gemein-schaftlichen Testament im materiellen Recht der europäischen Mitgliedstaaten und seiner historischen Herkunft. Daran anschließend wird auf die Anknüpfung gemeinschaftlicher Testamente unter Geltung der EuErbVO, auch unter Berücksichtigung der Übergangsbestimmungen der Verordnung eingegangen.

Im Fokus der Arbeit stehen zwei Qualifikationsprobleme, die sich entscheidend auf die Wirksamkeit gemeinschaftlicher Testamente und deren Wechselbezüglichkeit und Bindung auswirken. Es stellt sich insbesondere die Frage, ob gemeinschaftliche Testamente als Erbvertrag i.S. der Verordnung qualifiziert werden können und wie mit Verboten gemeinschaftlicher Testamente unter Geltung der EuErbVO umzugehen ist.
 

Gemeinschaftliche Testamente und die EU-Erbrechtsverordnung

Bibliographie

ISBN
978-3-96117-018-0
Bruttopreis
54,90 €
Umfang
376 Seiten
Format
Broschiert
Veröffentlicht
18.05.2018
Ausgabe
Band 21

"Den Kern der Arbeit enthält das dritte Kapitel, welches die EuErbVO zum Gegenstand hat. Beeindruckend ist, wie es Pünder gelingt, mit sicherem Blick die neuralgischen Punkte in der kollisionsrechtlichen Behandlung gemeinschaftlicher Testamente zu erfassen, darzustellen und eigene Lösungsvorschläge zu entwickeln. [...] In der Gesamtbetrachtung lässt sich sagen: Gemeinschaftliche Testamente anzuknüpfen bleibt schwer. Pünder hat ein tiefschürfendes und gelungenes Werk vorgelegt, das zum weiteren Nachdenken anregt."

GPR - Zeitschrift für das Privatrecht der Europäischen Union 2/2019, S. 92/93 (Verlag Dr. Otto Schmidt) von Dr. Carl Friedrich Nordmeier