Software

AutiSta unterstützt den Standesbeamten bei der Erfüllung seiner Aufgaben gemäß den Personenstandsvorschriften, gewährleistet die Erstellung und Fortführung der elektronischen Personenstandsregister und unterstützt die elektronische Übertragung von Mitteilungen. Mit AutiSta werden bereits heute die wesentlichen OZG-Prozesse verarbeitet.


 

AutiSta® steht für Automation im Standesamt. Das Fachverfahren unterstützt die Standesbeamten bei allen Vorgängen, für die sie nach dem Personenstandsgesetz zuständig sind.

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Der ePR-Server ist die Standardsoftware zur Umsetzung der elektronischen Registerführung.

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Mit der AutiSta Sammelakte Integration wird bereits während der Vorgangsbearbeitung eine elektronische Sammelakte angelegt, fortgeführt und angezeigt.

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DiRegiSta steht für Digitalisierung der Register im Standesamt und ist ein Modul zu AutiSta, mit dem die Nacherfassung von Personenstandsbüchern unterstützt werden kann.

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Die Elektronischen Formulare sind ein eigenständig entwickeltes und gepflegtes Produkt, das im Fachverfahren AutiSta genutzt wird.

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In dieser Übersicht finden Sie unsere Informationen zu den Themen Drucker, Scanner und Signaturerstellungseinheit.

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AutiSta verstehen und richtig anwenden, gelingt am besten mit den AutiSta Anleitungen.

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Informationen zum Thema Fernwartung mit der Software Teamviewer finden Sie hier.

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11. Juli 2022

Die separate Bearbeitung von Folgebeurkundungen im Rahmen der Nacherfassung hat zwei Gründe. Zum einen sind speziell im Geburtenbereich Sachverhalte nach früher geltenden Vorschriften zu berücksichtigen (zum Beispiel die Legitimation). Zum anderen kann die Vorgangsbearbeitung im Bereich der Nacherfassung auf das ganze Mitteilungswesen verzichten, wodurch der Prozess der Nacherfassung besonders schlank und effizient gehalten werden kann.

Bei der Folgebeurkundung des Kirchenaustritts (oder Übertritts) greifen diese Vorteile nicht, weil keine früheren Rechtsvorschriften zu beachten sind und Mitteilungspflichten nicht bestehen.

Deshalb kann hier auf den Sonderweg in Rahmen der Nacherfassung verzichtet werden.

11. Juli 2022

Mit AutiSta 11.4 wurden die XPS-Nachrichten 012022 und 016090 eingeführt. Beide Nachrichten waren für die Mitteilung zum Geburtseintrag eines gemeinsamen Kindes der Ehegatten vorgesehen, das das fünfte Lebensjahr vollendet und sich der Namensbestimmung der Eltern zeitgleich angeschlossen hatte.

Nachdem sich herausgestellt hat, dass die Nachricht 012022 überflüssig ist, weil die Nachricht 016090 aus dem Bereich BT für nachträgliche Änderungen des Namens des Kindes alle Daten enthält, die das Geburtsstandesamt des Kindes für die Folgebeurkundung braucht, wird die Nachricht nicht mehr angeboten.

Vorgesehen sind nun nur noch drei Nachrichten:

- weiterhin die Nachrichten 012020, wenn die Ehegatten keine Namensbestimmung vorgenommen haben,

- weiterhin die Nachricht 012021, wenn ein Ehename bestimmt wurde und eine Folgebeurkundung im Geburtseintrag des Kindes über die Erstreckung des Ehenamens auf den Namen des Kindes vorzusehen ist, oder der Name eines Elternteils zu ändern ist.

- Hat sich das über fünf Jahre alte Kind im direkten Zusammenhang mit der Eheschließung der Eltern der Namensänderung angeschlossen, wird die Eheschließung, die Namensbestimmung der Eltern und die Anschlusserklärung dem Geburtseintrag des Kindes mit der Nachricht 016090 mitgeteilt.

Entsprechend wurden die Leittexte auf den Verfügungsmasken geändert.

(zum Beispiel Standesamt A-Dorf, jetzt B-Dorf jetzt B-Dorf)

11. Juli 2022

Jedes Standesamt, das die Personenstandsbücher früher selbstständiger Standesämter fortführt, legt die Standesamtsdaten für diese nun von ihm verwalteten Bücher in der Codetabelle Verwaltete Standesämter an.

Die Eintragung enthält die Bezeichnung des Standesamts und des Ortes vor der Eingemeindung, wie sie dort verwendet wurden.

Die Einträge der verwalteten Standesämter werden, wie die Einträge des aktiven Standesamts, zusätzlich im ePR-Server gespeichert. Die Liste Einrichtung Codetabellen Verwaltete Standesämter zeigt mit einem grünen Haken an, dass der Eintrag dort angelegt wurde.

Im Bereich der Urkundenausstellung wird nach dem verwalteten Standesamt gesucht. In die Eingangsmaske des Urkundenbereichs werden die Daten aus der Eintragssuche übernommen. Dabei wird der Standesamtsname (die Behörde, die die Urkunde ausstellt) mit dem Standesamtsnamen des verwalteten Standesamts verglichen. Sind sie ungleich, wird die Angabe auf der Urkunde automatisch ergänzt.

11. Juli 2022

Mit der Einführung elektronischer Sammelakten rückte der Inhalt der Sammelakte, bisher nur allgemein geregelt, stärker in den Blickpunkt. Deshalb musste nach einem allgemein gültigen Ordnungssystem gesucht werden, das für alle Sammelakten als Rahmen verwendet werden kann.

Das System, das mit AutiSta 11.5 erstmals eingesetzt wurde, hat sich vom Grundsatz her bereits bewährt. Dass einzelne Tabellen noch angepasst und ergänzt werden müssen, steht dem nicht entgegen. Die Erfahrungen, die die Standesämter jetzt damit machen, werden bei der Weiterentwicklung berücksichtigt.

Da alle Felder für die Nachweise freie Textfelder sind, kann der Inhalt dem jeweiligen Erfordernis entsprechend angepasst werden.

11. Juli 2022

Ein Vorgang, der ein Jahr lang nicht geöffnet wurde, erhält automatisch ein Löschkennzeichen, das berechnet wird aus dem aktuellen Datum und der konfigurierten Löschfrist für Vorgänge.

Zwei Beispiele:

- Am 1. Mai 2022 erhält ein Vorgang, der seit dem 1. Mai 2021 nicht mehr geöffnet wurde, bei einer Löschfrist von 30 Tagen das Löschdatum 31. Mai 2022.

- Am 1. Mai 2022 erhält ein Vorgang, der seit dem 1. Mai 2021 nicht mehr geöffnet wurde, bei einer Löschfrist von 365 Tagen das Löschdatum 1. Mai 2023.