Man kann nicht nicht werten

Plädoyer für die Akzeptanz evaluativen Vorgehens in der Mediation
Katrin Bühring-Uhle
Viadrina-Schriftenreihe zu Mediation und Konfliktmanagement, Band 21
Broschiert, 94 Seiten, 05.08.2020
19,90

Die Autorin untersucht eine grundlegende Frage der Mediation: Können evaluative Mediationstechniken eine valide und vor allem adäquate Methode darstellen, um Parteien bei der Erreichung einer autonomen Konfliktlösung zu unterstützen? Verschiedene Mediationstechniken werden dargestellt und analysiert.

Die Autorin skizziert und bewertet die wichtigsten gegensätzlichen Positionen in der deutschen und US-amerikanischen Wissenschaft zu der Frage, welche Methoden die grundlegenden Werte und Ziele der Mediation am besten verwirklichen. Im letzten Abschnitt entwickelt die Autorin ihre eigene Position und kommt zu dem Ergebnis, dass es für einen Mediator im Wesentlichen unmöglich sei, nicht zu bewerten, die Herausforderung bestehe vielmehr darin, einen angemessenen Weg zu finden, die eigene Bewertungsposition im Rahmen der Mediation zu vermitteln. Ein proaktiver Umgang mit der eigenen Bewertung, der konkrete Vorschläge zur Beilegung des Streits enthalten könne, verstoße je nach den konkreten Umständen nicht nur nicht gegen die Grundwerte der Mediation, sondern könne ein guter Weg sein, diese Werte zu verwirklichen.

Man kann nicht nicht werten

Bibliographie

ISBN
978-3-96117-068-5
Bruttopreis
19,90 €
Umfang
94 Seiten
Format
Broschiert
Veröffentlicht
05.08.2020
Ausgabe
Band 21