Spanisches und deutsches Personenstandsrecht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Führung der deutschen und spanischen Personenstandsregister unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen
Lucian Maria Hoppe Schulte
Schriften zum deutschen und ausländischen Familien- und Erbrecht, Band 43
E-Book, 502 Seiten, 02.04.2026
71,40

Sowohl in Deutschland als auch in Spanien existieren Personenstandsregister, die den Personenstand eines Menschen zu Beweiszwecken festhalten. Die Führung dieser Personenstandsregister ist bisher kaum erforscht. Dabei betrifft das Personenstandsrecht den Kern privater Lebensgestaltung und die durch die Verfassung geschützte Identität. Zudem gewinnt die Beurkundung des Personenstandes vor dem Hintergrund steigender gesellschaftlicher Mobilität und steigenden Bewusstseins für Datenschutz an Bedeutung. Gleichzeitig befindet sich das Personenstandsrecht sowohl aufgrund sich ändernder gesellschaftlicher Verhältnisse als auch aufgrund der Verwaltungsdigitalisierung in einem Wandel. Der spanische Gesetzgeber hat auf diese Herausforderungen mit einer umfassenden Reform reagiert. Das spanische Personenstandsregister soll nun ein Personenregister des 21. Jahrhunderts sein. Die Arbeit untersucht diese Reform und leistet in diesem Zuge einen wichtigen rechtsvergleichenden Beitrag, indem sie feststellt, dass dem deutschen und spanischen Personenstandsrecht eine gemeinsame Rechtsdogmatik zugrunde liegt, die Grundlage einer künftigen Rechtsvereinheitlichung sein kann.

Spanisches und deutsches Personenstandsrecht

Bibliographie

ISBN
978-3-96117-170-5
Bruttopreis
71,40 €
Umfang
502 Seiten
Format
E-Book
Veröffentlicht
02.04.2026
Ausgabe
Band 43
Bestellnummer
11704-3

  • Lucian Maria Hoppe Schulte
    Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Führung der deutschen und spanischen Personenstandsregister unter Berücksichtigung aktueller Herausforderungen
    Schriften zum deutschen und ausländischen Familien- und Erbrecht, Band 43
    Broschiert, 502 Seiten, 02.04.2026
    71,40