Das Verhältnis zwischen der einstweiligen Anordnung im Familienverfahren nach den §§ 49ff. FamFG und dem deckungsgleichen Hauptsacheverfahren

Susanne Weber, Tobias Helms, Martin Löhnig, Anne Röthel
Schriften zum deutschen und ausländischen Familien- und Erbrecht, Band 7
Broschiert, 414 Seiten,

Die Arbeit untersucht anhand des Verfahrensverlaufs die Frage, ob mit der Neuregelung der einstweiligen Anordnung in Familiensachen durch §§ 49 ff. FamFG das Ziel des Gesetzgebers, die Verselbständigung des Anordnungsverfahrens und damit verbunden die Erwartung der Akzeptanz der Eilentscheidung als endgültig streitbeilegend, erreicht ist. Sie kommt zu dem Ergebnis einer Bedeutungssteigerung des einstweiligen Rechtsschutzes im Verhältnis zur Hauptsache, die sich allerdings in den zumeist besonders konfliktbelasteten Familienverfahren auf die Funktion eines Zwischenverfahrens beschränkt. Entsprechendes wird für die Antragsverfahren in Unterhaltssachen konstatiert, da das hier bestehende Interesse an Planungssicherheit nur durch eine materiell-rechtskräftige Hauptsacheentscheidung befriedigt werden kann.

19,90 €
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Bibliographie
ISBN 978-3-9806-2077-2
Bestellnummer 11400-7
Bruttopreis 19,90 €
Versandkosten keine
Umfang 414 Seiten
Format Broschiert
Erschienen 06.2012
Lieferbar ja

"Die Autorin hat (…) nicht nur die Auffassungen der Gerichte und Kommentatoren dargestellt und kritisch ausgeleuchtet. Sie ist vielmehr bemüht gewesen, die jeweiligen Probleme eigenständig zu durchdringen und ist hierbei auch zu neuen Erkenntnissen gelangt.  Das Buch ist allerdings nicht ganz leicht zu lesen. Die behandelte Materie ist indes sehr komplex und die Verfasserin bleibt (…) nicht an der Oberfläche."

Dr. Hans van Els, FamRZ 2013, Heft 15