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Recht, die Nachnamen zweier Mütter zu tragen

Nach einem Bericht der argentinischen Zeitung „La Capital“ hat das Tribunal de Familia Nr. 4 in Rosario Ende Oktober 2017 zum ersten Mal in Argentinien zwei Kindern, die aufgrund der gemeinsamen Entscheidung eines bei der Geburt nicht verheirateten lesbischen Paares, mithilfe einer Samenspende ein Kind zu bekommen, geboren worden waren, das Recht zugesprochen, die Nachnamen der beiden Frauen als Nachnamen zu tragen.

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Änderungen im IPR, im Familien- und Namensrecht

Das Gesetz vom 6.7.2017 (veröffentlicht am 24.7.2017) zur Vereinfachung, Harmonisierung, Informatisierung und Modernisierung  von Bestimmungen des Zivilrechts und des Zivilverfahrens, ebenso wie des Notariats bringt auch einige Änderungen im IPR, im Familien- und Namensrecht.

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Regelung zu Mufti-Ehe in Kraft

Am 3.11.2017 ist nach Verabschiedung im Parlament am 19.10. 2017 und Unterzeichnung durch den Präsidenten am 2.11.2017 das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Personenstandswesen und einiger weiterer Gesetze (Gesetz Nr. 7039) im Amtsblatt (Resmî Gazete) veröffentlicht worden und in Kraft getreten.

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Urteil zu Zahlungsverpflichtung wegen nichtehelicher Vaterschaft

Das Berufungsgericht in Tanger hat in einem vielbeachteten Urteil vom 9.10.2017 (Arrêt no. 246/1620/2017) ein im Januar ergangenes erstinstanzliches Urteil aufgehoben, mit dem erstmals in Marokko aufgrund eines DNA-Nachweises in Bezug auf ein außerehelich gezeugtes Kind dessen Abstammung (die von der legitimen Abstammung vom Vater zu unterscheiden ist) festgestellt worden war.

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