Argentinien

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Anfechtung der Mutterschaft durch Leihmutter zugelassen

Die Sala H der Cámara Nacional de Apelaciones en lo Civil in Buenos Aires hat mit einem Urteil vom 27.11.2025 (MJ-JU-M-158061-AR) Art. 562 Zivil- und Handelsgesetzbuch, der vorsieht, dass die gebärende Frau Mutter eines Kindes ist, für verfassungswidrig erklärt und die Anfechtung der Mutterschaft durch eine Leihmutter zugelassen.

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Änderungen im Adoptionsrecht

In der argentinischen Provinz Buenos Aires ist im Amtsblatt vom 13.1.2026 Gesetz Nr. 15 610 vom 16.12.2025 verkündet worden, das Änderungen im Adoptionsgesetz der Provinz (Gesetz Nr. 14 528) bringt.

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KSÜ

Das KSÜ wird nach Art. 61 Abs. 2 lit. a für Argentinien am 1.1.2026 nach Maßgabe eines Vorbehalts nach Art. 60 Abs. 1 zu Art. 55 Abs. 1 lit. a und b KSÜ in Kraft treten.

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Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht

Mit der Eilverordnung (decreto de necesidad y urgencia) Nr. 366/2025, veröffentlicht im Boletín Oficial vom 29.5.2025, ist neben anderen Gesetzen auch das Gesetz über die Staatsbürgerschaft (Gesetz Nr. 346 von 1869) geändert worden. 

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Familienverfahrensgesetze erlassen

In der argentinischen Provinz Chaco hat das Parlament am 3.12.2018 ein neues Verfahrensgesetzbuch der Kindheit, Jugend und Familie (Código Procesal de Niñez, Adolescencia y Familia, Gesetz 2950 M) verabschiedet.

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Recht, die Nachnamen zweier Mütter zu tragen

Nach einem Bericht der argentinischen Zeitung „La Capital“ hat das Tribunal de Familia Nr. 4 in Rosario Ende Oktober 2017 zum ersten Mal in Argentinien zwei Kindern, die aufgrund der gemeinsamen Entscheidung eines bei der Geburt nicht verheirateten lesbischen Paares, mithilfe einer Samenspende ein Kind zu bekommen, geboren worden waren, das Recht zugesprochen, die Nachnamen der beiden Frauen als Nachnamen zu tragen.

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